AboutElena Anna Staller (* 26. November 1951 in Budapest), besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Cicciolina (italienisch: Schnuckelchen), ist eine ehemalige ungarisch-italienische Pornodarstellerin und Politikerin. Nach ihrem Rückzug aus dem Pornographiegeschäft engagierte sich Staller aktiv für die italienische Partei Partito Radicale, für die sie von 1987 bis 1992 im Parlament in Rom saß.
# A Song for Eurotrash (1998) (TV) (als Cicciolina)
# "Xica da Silva" (1996) TV-Serie (als Cicciolina) .... Cortesã Ludovica de Castelgandolfo
# Carcere amori bestiali (1994) (V) (als Cicciolina) .... Congresswoman Ciccilolina
# Replikator (1994) (als Cicciolina) .... Miss Tina Show
# Ho scopato un'aliena (1992) (V) .... Cicciolina
# Le donne di Mandingo (1991) (als Cicciolina)
# Aszex (1990) .... Cicciolina
# Backfield in Motion (1990) (V)
# Cicciolina e Moana ai mondiali (1990)
# Rise of the Roman Empress 2 (1990) (als Cicciolina)
# Tutte le provocazioni di Moana (1990)
# La bottega del piacere (1988)
# The Devil in Mr. Holmes (1987)
# Extreme Heat (1987) (als Cicciolina) .... Cicciolina
... Auch bekannt als: "Carne bollente" - Italien (Originaltitel)
# Cicciolina Number One (1986)
# Banane al cioccolato (1986) .... Cicciolina
# Telefono rosso (1986) (als Cicciolina)
# I racconti sensuali di Cicciolina (1985)
# Il pornopoker (1984)
# Conchiglia dei desideri (1983) (als Cicciolina)
# Senza buccia (1979) .... Trella
... Auch bekannt als: "Ich liebe Dich, Du kleiner Schwede" - Bundesrepublik Deutschland (Titel auf Video)
# Teenagerliebe (1979) .... Ilona
... Auch bekannt als: "John Travolto... da un insolito destino" - Italien (Originaltitel)
# Bedtime Stories (1979) (als Cicciolina)
# Ein zärtliches Biest (1979) .... Cicciolina
... Auch bekannt als: "Cicciolina amore mio" - Italien (Originaltitel)
# Dedicato al mare Egeo (1979) .... Anita
# Voglia di donna (1978) .... Cicciolina
# Il mondo dei sensi di Emy Wong (1977) .... Helen Miller/Helga
# Bestialità (1976)
# Die große Orgie (1976) .... Woman in orgy
... Auch bekannt als: "Vizi privati, pubbliche virtù" - Italien (Originaltitel)
# I prosseneti (1976) .... Lyl
# Warum bellt Herr Bobikow? (1976) (als Elena Mercuri) .... Natasa
... Auch bekannt als: "Cuore di cane" - Italien (Originaltitel)
# Inhibition (1976) .... Anna
# ...a tutte le auto della polizia (1975) .... Prostituierte
# Il cav. Costante Nicosia demoniaco, ovvero: Dracula in Brianza (1975) (nicht im Abspann) .... Gianka
# Flotte Teens und heiße Jeans (1975) .... Monica
... Auch bekannt als: "La liceale" - Italien (Originaltitel)
# La supplente (1975) (als Elena Mercuri)
# L'ingenua (1975) .... Angela
# Day-Killer (1974) (als Elena Mercuri) .... Tiffany
... Auch bekannt als: "5 donne per l'assassino" - Italien (Originaltitel)
# Un uomo, una città (1974) (nicht im Abspann) .... Blonde prostitution racket girl
# Incontro d'amore (1970) (als Elena Mercury) .... (added footage in 1975 version)
1978 sorgte Cicciolina für Schlagzeilen, als sie in der Fernsehshow C'era due Volte vor laufender Kamera ihre Brüste entblößte, was zuvor im italienischen Fernsehen undenkbar war. 1979 wurde sie zur Spitzenkandidatin der Lista del Sole, Italiens erster grünen Partei, gewählt. Zu ihrem Wahlkampf gehörte es, bei ihren Auftritten die Brüste zu entblößen. 1985 schloss sie sich dem Partito Radicale an und kämpfte gegen Nuklearenergie, für Menschenrechte und gegen den Hunger in der Welt. Sie wurde 1987 in das italienische Parlament gewählt – zu jener Zeit hatten Frauen 6,5 Prozent der Sitze dort inne. Für ihre neue Aufgabe brachte sie weder eine universitäre Ausbildung noch politische Erfahrung mit. Ihre Pornoshow Perversion führte sie als Waffe im Krieg gegen die Prüderie auch während der Amtszeit weiterhin auf. Cicciolina provozierte öffentliche Skandale: 1988 war sie halb nackt auf den Colleoni gestiegen, um Fans mit nacktem Busen zu begrüßen. Wegen „obszöner Akte in der Öffentlichkeit“ wurde sie später in Venedig zu fünf Monaten auf Bewährung verurteilt.
1989 drehte Cicciolina ihren letzten Pornofilm. Während ihrer beinahe 20 Jahre dauernden Karriere als Darstellerin drehte sie mit fast allen Pornogrößen von John Holmes über Ron Jeremy bis zu Peter North und Rocco Siffredi.
Sie versteht sich in der Rolle der Exponentin einer unterrepräsentierten Welt, die sich offen zum lebensbejahenden Erotismus und Hedonismus bekennt: „Die Erotik ist ein großes Universum, in dem du den Himmel, die Sterne und das klare Meer erblickst. Ein Traum für den, der wirklich träumen kann, denn die Träume klammern sich an dich. Mein Leben war immer ein Traum. Ich lebe mit großer Intensität, denn ich liebe das Leben. Das Leben ist für mich Farbe, ist Liebe, Sex, Phantasie, Natur. Erotik ist der Sinn des Lebens, ein Blick, eine Hand, eine Liebkosung. Wie erregend ist der Geruch, der Schweiß auf den Lippen… Man muss dazu fähig sein, Erotik zu übertragen“. (im Buch von Riccardo Schicchi)
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